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Arnoldstein / Österreich

Erste Wasserstoffproduktion für klimafreundlichen Regionalverkehr in Kärnten

Kunde

Kelag

Standort

Arnoldstein, Kärnten, AUT

Anwendung

Versorgung von Kärntens Busflotte (bis zu 36 Busse)

Produkt

gEl400

Leistung

2 MW, 400 Nm3/h

Inbetriebnahme

Mai 2026

Lieferumfang

PEM‑Elektrolysesystem
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Versorgung von Kärntens Busflotte

Am Standort der Kärntner Restmüllverwertungs GmbH (KRV) wurde im Rahmen des Landesprojekts „DeCarB – Decarbonising Carinthian Bus Transport“ eine leistungsstarke PEM‑Elektrolyseanlage errichtet, die erstmals eine regionale Wasserstoff‑Busflotte mit grünem Wasserstoff versorgt.

Die in Arnoldstein für Kelag realisierte PEM‑Elektrolyse Anlage „greenelectrolyzer gEL400“ mit einer elektrischen Leistung von zwei Megawatt ist für den kontinuierlichen Betrieb im mobilitätsnahen Anwendungsszenario ausgelegt und produziert grünen Wasserstoff ausschließlich auf Basis erneuerbarer, regional verfügbarer Energie. Im Regelbetrieb werden jährlich rund 140 Tonnen Wasserstoff erzeugt, wodurch der tägliche Einsatz von bis zu 36 Wasserstoff‑Bussen im Regionalverkehr ermöglicht wird.

FEST realisierte eine kompakte, industrietaugliche Elektrolyselösung. Besonderer Fokus lag auf einem stabilen Dauerbetrieb, kurzen Hochlaufzeiten sowie der Integration in die bestehende Infrastruktur des Standorts.

Die Anlage wurde im April 2026 eröffnet, der reguläre Produktionsbetrieb startete im Mai 2026. Das Projekt zählt zu den am schnellsten umgesetzten Wasserstoff‑Mobilitätslösungen im öffentlichen Verkehr in Österreich und dient als praxisnaher Referenzfall für die erfolgreiche Einführung von Wasserstofftechnologie im Regelbetrieb.

Mit dem Projekt in Arnoldstein unterstreicht FEST ihre Kompetenz bei der Umsetzung industrieller Elektrolyselösungen für Mobilitätsanwendungen. Die Anlage leistet einen messbaren Beitrag zur Reduktion von CO₂‑Emissionen im öffentlichen Personennahverkehr und unterstützt die langfristigen Klimaziele des Landes Kärnten. Gleichzeitig zeigt das Projekt, wie sich Wasserstoffproduktion, bestehende Infrastrukturen und erneuerbare Energiequellen effizient zu einer skalierbaren Gesamtlösung verbinden lassen.

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